Energiebedarf von Häusern weiter reduzieren

Was für Gesprächsstoff sorgt

Energiebedarf von Häusern weiter reduzieren

Mit nichterneuerbaren Energien soll sparsam umgegangen und der Energieverbrauch kontinuierlich gesenkt werden. Der Kanton Zürich hat darum die Vorschriften im Gebäudebereich in den letzten Jahrezehnten laufend auf dem jeweiligen Stadt der Technik angepasst. Mit Erfolg: In den letzten vierzig Jahren hat sich der Wärmebedarf von Neubauten für Warmwasser und Heizung pro Quadratmeter um rund drei Viertel verringert.

Zwei wesentliche Bestandteile der MuKEn 2014 sollen in das Energiegesetz des Kantons Zürich übernommen werden. Einerseits soll der Energiebedarf von Neubauten für Heizung und Wamrwasser weiter sinken. Andererseits soll nach dem Ersatz einer alten Ölheizung durch ein neues fossiles Heizsystem ein Wärmeanteil von min. 10 % durch erneuerbare Energie gedeckt werden. Diesen Anteil kann beispielsweise durch die Installation von Warmwasser-Sonnenkollektoren auf dem Dach erfüllt werden.

Offen ist auch, wie die Mustervorschriften  der Kantone im Energiebereich (MuKEn) im Kanton Zürich umgesetzt werden sollen. Die Mustervorschriften sollen verbindliche Massnahmen festlegen, damit im Gebäudebereich der Energieverbrauch gesenkt werden kann.

Am 1. Mai 2019 wird das verschärfte Raumplanungsgesetzte RPG fünf Jahre in Kraft sein. Die Zerstückelung von Kulturland soll eingedämmt und die Verdichtung vorangebracht werden.Im revidierten RPG erfährt die Mehrwertabgabe eine Wiederbelebung. Diesmal als Instrument zur Schaffung von Verdichtungsanreizen. 

Im Rahmen der Umsetzung des revidierten Raumplanungsgesetzte RPG ist der Kanton Zürich verpflichtet, eine Umsetzung zum Mehrwertausgleich (MWA) zu erarbeiten.

Eine angemessene gesetzliche Regelung des Mehrwertausgleichs bei Neueinzonungen ist von Bundesbern vorgegeben. Bei Auf- und Umzonungen hingegen sind bei der vorgeschlagenenen Abschöpfung von Mehrwerten noch viele Fragen offen.

Die Mehrwertermittlung beinhaltet zur Zeit viel Theorie und noch wenig Praxis.

Hinweis: Planungsmehrwerte sind die Differenz zwischen dem Verkehrswert eines Grundstücks mit und ohne Planungsmassnahme.

Die Mehrwertabgabe ist nicht nur als Kostenabgabe zu betrachten, sondern im Sinne einer gesamtheitlichen Betrachtung scheint eine unmittelbare Beteiligung an Trottoirsegmenten, Grünflächen oder Schulen weitaus sinnvoller als rein monetäter Ausgleich.

Investitionen in öffentliche Inrastrukturen in unmittelbarer Nähe haben vorteilhafte Auswirkugen. Solche positiven Externalitäten fallen nicht in den Mehrwert und damit die Mehrwertabgabe, sie steigern die Qualität der Immobilie jedoch nachhaltig.

Spannend!

                                                              Wir werden weiter darüber berichten und wünschen Ihnen einen erfolgreichen Tag.
                                                                                                     bächtold-liegenschaften&schreib-office GmbH
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