Energetische Sanierung - Förderbeiträge

Über was man spricht - EnergetischSanierungen

Guten Tag

Wärmepumpen produzieren bis zu viermal mehr Nutzwärme als sie selbst an Strom verbrauchen. Wenn anstelle einer
einer anderen Heizanlage eine Luft-Wasser-Wärmepumpe installiert wird, gelten für Förderbedingungen unter anderem:

 Die Anlage muss als Hauptheizung zum Einsatz kommen, sie muss z.B. eine Ölheizung ersetzen. Die neue Heizanlage wird in einem bereits bestehenden Gebäude ersetzt. Sie wird nur für Raumwärme u. Warmwasserversorgung eingesetzt. Die Heizanlage nutzt die Aussenluft als Wärmequelle.

Nur Elektromotor-Wärmepumpen sind förderberechtigt. https://www.bfe.admin.ch/bfe/de/home/versorgung/erneuerbare-energien.html


Es gibt noch andere Möglichkeiten an Heizwärme zu kommen. Über ein Wärmenetz werden mehrere Liegenschaften beheizt, bzw. deren Warmwasser aufbereitet.

Abwärme von Industrie-, Kehrichtverbrennungsanlagen, Biomasse- oder Geothermieanlagen eignen sich zur Heizungsnutzung. Der CO2-Ausstoss wird dadurch reduziert.

Was ist eine Biomassenanlage?
Mit einer Biomassenanlage ist die Produktion von z.B. Wärme möglich. In vielen organischen Abfällen (Kuhmist, Holz, Orangenschalen) steckt wertvolle Energie. Organische Abfälle und Rohstoffe (z.B. Holz) werden weitergenutzt.

Trockene verholzte Biomassesortimente (z.B. Waldholz, feste Abfälle aus Industrie) werden über thermische (z.B. Verbrennung) verwertet. Wenig verholzte (z.B. Mist, Gülle, Ernterückstände, biogene Abfälle aus den Haushalten) feuchte Biomasse wird eher über Vergärung verarbeitet.  https://www.bfe.admin.ch/bfe/de/home/versorgung/erneuerbare-energien/energie-aus-biomasse.html 

Was ist geothermische Energie?
Die in Form von Wärme gespeicherte Energie, unterhalb der Erdoberfläche, nennt man geothermische Energie oder «Erdwärme». Die Bodentemperatur, ab etwa 15 Metern Tiefe, ist das ganze Jahr über konstant. https://www.bfe.admin.ch/bfe/de/home/versorgung/erneuerbare-energien/geothermie.html

Wie gelangt die Wärme ins Haus?
Vertikale Erdwärmesonden und warme Tunnelwässer werden oft in Verbindung mit einer Wärmepumpe zu Heizzwecken benutzt.

Wärme «fliesst» von einem wärmeren Raum in einen kälteren Raum. Oder von einem höheren zu einem tieferen Temperaturniveau. D.h. Wärmepumpen pumpen Wärme entgegen des «natürlichen Temperatur-Flusses».

Und das funktioniert folgendermassen:

 In der Wärmepumpe befindet sich ein Kältemittel. Die in der Erde erwärmte Träger-flüssigkeit gibt Ihre Wärme über einen Wärmetauscher an das Kältemittel in der Wärmepumpe ab.

Bei der Erdwärmeaufnahme verdampft das Kältemittel. Und ein mit Strom betriebener Kompressor verdichtet diesen Dampf und erhöht so seine Temperatur.

Die Hitze des heissen Dampfes wird über einen Wärmetauscher ans Heizungswasser abgegeben.

Der Dampf wird wieder (bei der Hitzeabgabe) flüssig und das Kältemittel kann wieder Erdwärme aufnehmen.

Was ist ein Wärmetauscher?
Es ist eine Anlage, die Wärme von einem Medium (Heizungsradiator) auf ein anderes Medium (Raumluft) überträgt.

                                                                                                                                      Wir wünschen Ihnen viel Erfolg.
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