Baubegriffe - Gesetze - Bauvorschriften


Über was man spricht

Wussten Sie, dass das baurechtsrelevante Umweltschutzrecht z.B. das Immissions-recht (Lärmschutz, Lufthygiene, Erschütter-ungen) beinhaltet?

Die Lärmempfindlichkeitsstufen einzelner Nutzungszonen stützen sich direkt auf die Lärmschutzverordnung.

Dass im Bereich der Baugesetze eine regelrechte Rechtszersplitterung besteht und re-gional grosse Unterschiede herrschen, dass das die Folge des schweizerischen Rechts-systems ist?

Die IVHB http://ivhb.ch/was-ist-ivhb/ harmonisiert 30 formelle Baubegriffe wie Abstände, Geschossigkeit und Höhe etc.. Die Kantone, die der IVHB beigetreten sind, verpflichten sich, die Messweisen und Baubegriffe in ihr Planungs- und Baurecht zu übernehmen.

Natürlich sind in dem schweizerisch föderalistischen System auch im IVHB Ausnahmen erlaubt.

Es betrifft die Nutzungsziffer. Einige Kantone haben den Begriff «Geschossflächenziffer» anstelle des früheren Begriffs «Ausnützungsziffer» nicht übernommen.

Die ersten Schritte hin zu einer Vereinfachung der schweizerischen Bau- und Planungs-gesetzgebung sind erfolgt.

Baunormen, die vom SIA (Schweizerischen Ingenieur- und Architektenverband) heraus-gegeben worden sind, erlangen nur ihre Gültigkeit, wenn sie zwischen den Vertragsparteien so vereinbart worden sind.

Wenige Normen werden in Gesetzen und Bauvorschriften bezeichnet. Und erhalten somit einen gesetzlichen Charakter.
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                                                       Wir wünschen Ihnen eine erfolgreiche Zeit
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                                                                                 K. Blattner